Tag der Nachhaltigkeit am 4. Juni - Drees & Sommer geht mit "the blue way" voran

Lokal wie global beginnt Nachhaltigkeit mit dem eigenen Tun. Deshalb findet am 4. Juni der deutschlandweite Aktionstag der Nachhaltigkeit statt. Drees & Sommer handelt seit über 40 Jahren nach der Maxime Ökonomie und Ökologie miteinander zu verknüpfen. Immobilien prägen unsere Lebensräume auf lange Zeit, deshalb wird es immer wichtiger, mit den vorhandenen Ressourcen schonend umzugehen und regenerative Energien einzusetzen. Immerhin lassen sich 40 Prozent des CO2-Ausstoßes auf Gebäude zurückführen, dazu kommt ein erheblicher Teil des Wasser- und Energieverbrauchs.

Vor 20 Jahren machte die Weltpolitik auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro die Nachhaltigkeit zum Leitbild, um die Anliegen des Umweltschutzes und der wirtschaftlichen Entwicklung zusammenzuführen. Eine der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen liegt auch in der Zukunft darin, Synergie-Effekte aus Faktoren zu erzeugen, die sich scheinbar gegenseitig ausschließen. Es ist daher zwingend notwendig, die Ökonomie mit der Ökologie, aber auch mit Funktionalität und Wohlfühlbedürfnissen zu verbinden. Diese Vernetzung umschreibt der Begriff "the blue way". Dahinter steht die Drees & Sommer Philosophie, den Erfolg für Auftraggeber durch gelebtes ganzheitliches und nachhaltiges Denken und Handeln zu sichern.

Ökonomie und Ökologie
Nachhaltiges Bauen ist heute ein Thema, an dem kein Entscheider aus der Bau- oder Immobilienbranche mehr vorbeikommt. Mit ihrer Nutzungsdauer von 40 bis 80 Jahren beeinflussen derzeitige Neubauten und Sanierungen den künftigen Energie- und Wasserbedarf sowie die globale Klimaerwärmung maßgeblich. Steigende Energiepreise und die bessere Vermarktbarkeit von "grünen" Immobilien sorgen dafür, dass Green Buildings von der Kür zur Pflicht wurden.

Funktionalität und Gestaltung
Firmengebäude symbolisieren öffentlichkeitswirksam die Innovationskraft von Unternehmen. Architektur und Ästhetik leisten aus diesem Grund einen zentralen Beitrag zum Image und damit zum Unternehmenserfolg. Function follows form oder form follows function? Diese Frage stellen Entscheider, wenn es um Neubau- oder um umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geht. Um maximalen Nutzen zu erzielen, müssen beide Kriterien jedoch gleichwertig behandelt werden. Die Deutsche Bank AG hat bei der Sanierung ihrer Konzernzentrale in Frankfurt dabei beispielhaft beide Anforderungen vereint und dabei gleichzeitig Maßstäbe hinsichtlich der Energieeffizienz gesetzt.

Prozesse und Wohlbefinden
Eine wirtschaftliche Büro- und Arbeitskultur fußt auf zwei Säulen: effizienten Prozessen und zufriedenen Mitarbeitern. Räume und interne Abläufe müssen auf einander abgestimmt sein und gut funktionieren. Ein gesundes und motivierendes Arbeitsklima resultiert in höherer Produktivität, mit sichtbaren Erfolgen in der Bilanz. "the blue way" berücksichtigt von Anfang an beide Kriterien. Eng mit dem Faktor Wohlbefinden hängt die Gesundheit der Mitarbeiter zusammen. Der Einsatz moderner Technik, beispielsweise hinsichtlich der Lüftungsanlagen oder arbeitsplatzgerechter Beleuchtung, ist entscheidend für das Wohlergehen der Arbeitskräfte.

Zertifizierung
Das neueste Projekt sind die Deutsche Bank Türme in Frankfurt. Im Rahmen einer Revitalisierung wurde durch den Austausch der alten Anlagen der Stromverbrauch um 55 Prozent reduziert, der Wasserverbrauch um 74 Prozent. Am beeindruckendsten ist jedoch der Potsdamer Platz in Berlin. Vor 20 Jahren planungstechnisch aufgesetzt, vor 15 Jahren fertig gestellt, ist er top vermietet und ein Anziehungspunkt für Investoren. Im vergangenen Jahr wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen nach Neubaustandard bewertet und mit dem Nachhaltigkeitszertifikat für Stadtquartiere in Silber ausgezeichnet.

Internationale Standards
Der Nachhaltigkeitsgedanke verbreitet sich schnell, weil die Qualitätsansprüche wachsen. Mieter und globale Bauherren erwarten länderübergreifend einheitliche Standards. International agierende Investoren denken nicht in Ländergrenzen, sondern in Portfolios: Nachhaltigkeit kennt keine Landesgrenzen. Von der Immobile ausgehend kann diese ganzheitliche Haltung in die gesamte Wirtschaft transferiert werden und dazu beitragen, neues Vertrauen zu schaffen.

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